100g Magnesiumsulfat Heptahydrat (min. 99%, Ph. Eur.)

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Beschreibung

Andere Namen: Bittersalz, Epsom-Salz, Epsomit

Summenformel: MgSO4 · 7 H2O

Molare Masse: 246,48g/mol

Dichte: 1,68g/cm3

Gehalt: min. 99%, Ph. Eur.

CAS-Nummer: 10034-99-8


Magnesiumsulfat MgSO₄ ist neben Magnesiumhydrogensulfat Mg(HSO₄)₂ eines der beiden Magnesiumsalze der Schwefelsäure. Das auch als Mineral Epsomit auftretende Magnesiumsulfat-Heptahydrat MgSO₄·7 H₂O erhielt des bitteren Geschmacks wegen den Trivialnamen Bittersalz.


Magnesiumsulfat wird als Magnesiumquelle für Pflanzen in Düngemitteln verwendet.

Wegen seines hygroskopischen Charakters wird es in der organischen Chemie zur Trocknung von Stoffen benutzt. Dazu gibt man zu der zu trocknenden Flüssigkeit so viel wasserfreies Magnesiumsulfat, bis neu zugesetztes Magnesiumsulfat in der Flüssigkeit feinkörnig bleibt und nicht mehr verklumpt. Das Magnesiumsulfat kann anschließend abfiltriert werden.

Als Bittersalz findet es schon lange Zeit in der Medizin als Abführmittel Verwendung. Seine starken Nebenwirkungen auf die Nierenfunktion können – vor allem bei Kindern – zu Problemen führen.

In der Geburtshilfe wird MgSO4 als Mittel der Wahl für die Therapie und Prophylaxe von Eklampsie assoziierten Krampfanfällen verwendet.

Magnesiumsulfat wird in der Medizin auch für Gallenfluss-Tests verwendet (siehe Choleretikum).[3]

MgSO4 wird in Floating-Anlagen verwendet, um eine hochgesättigte Sole herzustellen, auf der ein Körper liegen kann, ohne unterzutauchen.

Bittersalz wird auch verwendet, um ein Braunwerden der Nadeln bei Nadelgehölzen zu verhindern.